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SATYA

Zeigst du dich, wie du bist? Aufrichtig, ehrlich und wahrhaftig? Stehst du zu dir und deiner Meinung? Traust du dich, deine Schwächen zu zeigen und zuzugeben? Sagst du, was du denkst?

Ja? Herzlichen Glückwunsch, dann praktizierst du bereits einen Teil von Satya, dem zweiten Yama.

Aber bist du dabei auch achtsam, gewaltlos und rücksichtsvoll? Das ist der andere, nicht zu unterschätzende Teil von Wahrhaftigkeit im Ausdruck. Er berücksichtigt gleichzeitig Ahimsa (siehe letzter Post).


In Zeiten von Fake News, Informationsüberfluss und viel ungefiltertem Bla Bla von allen Seiten, kann uns die Auseinandersetzung mit diesem Yama helfen, mehr Achtsamkeit in unserem Ausdruck zu finden. Das erkannten schon Patanjali in Indien und Sokrates im alten Griechenland (und das, als es noch gar kein Social Media und Fake News gab… Lästern war wohl schon immer eine beliebte Ablenkung).


Sokrates hilft uns noch heute mit seiner Metapher der drei Siebe, eine aufrichtige und bewusste Kommunikation zu wählen und Satya in unserem Alltag umzusetzen:


Das erste Sieb ist die Wahrheit. Frage dich:

Hast du das, was du erzählen willst, geprüft? Bist du dir sicher, dass es wahr ist?


Das zweite Sieb ist das der Güte. Frage dich:

Wenn es nicht sicher wahr ist, was du sagen möchtest, ist es wenigstens gut?





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