YOGATHERAPIE

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WAS IST YOGATHERAPIE?

In der Yogatherapie werden klassische Yoga-Techniken, darunter Asanas, Pranayama und Meditation, angewandt, um dem Auftreten von Erkrankungen vorzubeugen, Beschwerden zu lindern und die Heilung einer bestehenden Erkrankung zu unterstützen, indem die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Yogatherapeuten gehen von einem ganzheitlichen Menschenbild aus und beachten physische, psychische, emotionale und spirituelle Faktoren.

Beachtung finden in der Yogatherapie u.a. individuell abgestimmte Asanas, Atemübungen, Reinigungstechniken, Meditation, Ayurveda, Ernährung und individuelle Beratung, die darauf ausgelegt sind, den Menschen zur selbstständigen Praxis anzuleiten. Praktiziert wird im Einzel- oder Kleinstgruppen-Setting.

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WAS KANN YOGATHERAPIE BEWIRKEN?

Stressabbau & Entspannungsförderung


Durch Meditation, Fokussierung auf den Atem bzw. dem Erlernen spezieller Atemtechniken (Pranayama) und dem achtsamen Wahrnehmen und Bewegen des Körpers finden Übende einen Ausgleich zum mitunter stressigen Alltag, fühlen sich ausgeglichener und kommen in ihre Mitte.


Kraft & Flexibilität gewinnen und das Bewegungsausmaß erweitern


Durch ein gezieltes und individuell zugeschnittenes Übungsprogramm nehmen Kraft, Energie und Flexibilität zu, die Wahrnehmung des eigenen Körpers, Haltung und Koordination verbessern sich.

Schmerzen können gelindert werden und ein neuer Umgang mit dem eigenen Körper und der eigenen Erkrankung wird ermöglicht.


Weiterhin fördert therapeutisches Yoga das allgemeine Wohlbefinden, aktiviert physische, psychologische, emotionale und soziale Ressourcen im Sinne einer ausgewogenen Work-Life-Balance und stärkt die persönliche Resilienz (psychische Widerstandskraft).

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FÜR WEN IST YOGATHERAPIE GEEIGNET?

Yogatherapie kann bei Menschen jeden Alters präventiv oder unterstützend eingesetzt werden, ersetzt jedoch bei vielen Krankheiten keine ärztliche Behandlung, wie bei vielen therapeutischen Verfahren. Sie kann auch im Heilungsprozess eingesetzt werden, nachdem akute Beschwerden einer Erkrankung abgeklungen sind. Dann wird gemeinsam eine individuelle Yogatherapie entwickelt, die helfen soll, den körperlichen und psychischen Zustand zu verbessern und stabilisieren und ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

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EINSATZBEREICHE

•  Bewegungsapparat: Einschränkung des Koordinationsvermögen und des Gleichgewichts (z.B. bei Morbus Parkinson), des Bewegungsausmaßes (z.B. Multiple Sklerose), bei Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Syndrom, Verspannungen, Arthrose/Arthritis, Rheuma
• Psyche: Stress, Burn-Out, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, innere Unruhe, stressbedingte Kopfschmerzen und Migräne, Schwindel, Konzentrationsstörungen 
• Atmung: Asthma Bronchiale, COPD, Bronchitis, Lungenerkrankung, Lungenschwäche 
• Herz und Herzkreislaufsystem: Bluthochdruck, zu niedriger Blutdruck 
• Hormonsystem: Diabetes Mellitus, Schilddrüsenüber-/ oder -unterfunktion
• Verdauungssystem: Reizdarm, Magen-Darm-Erkrankungen